Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

8000+ KUNSTWERKE GELIEFERT

-

5 JAHRE GARANTIE

-

NICHT ZUFRIEDEN? GELD ZURÜCK!

-

EXKLUSIVE DESIGNS VON PROFESSIONELLEN KÜNSTLERN

-

Verwenden Sie den Gutscheincode WELCOME10 für 10% Rabatt auf Ihre erste Bestellung.

Warenkorb 0

Herzlichen Glückwunsch! Deine Bestellung ist für den kostenlosen Versand qualifiziert. Du bist ||Betrag|| vom kostenlosen Versand weg.
Keine weiteren Produkte zum Kauf verfügbar

Produkte
Kombinieren mit
Ist dies ein Geschenk?
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet

AGB

KAPITEL I: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN


1. Geltungsbereich dieser Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot, jede Offerte sowie jeden Vertrag zwischen Hoeksema Capital B.V., nachfolgend „Verkäufer“ genannt, und dem Kunden, soweit von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausdrücklich schriftlich durch die Parteien abgewichen wird.

Von den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Bestimmungen abweichende Vereinbarungen, wie etwa Einkaufs- oder sonstige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden, sind zwischen den Parteien nicht wirksam, es sei denn, sie wurden im Einvernehmen mit dem Verkäufer vereinbart und vom Verkäufer ausdrücklich schriftlich als solche angenommen.

Der Kunde, der bereits zuvor Verträge mit dem Verkäufer abgeschlossen hat, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung fanden, gilt als stillschweigend mit der Anwendbarkeit dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf spätere Verträge des Verkäufers einverstanden.


2. Angebote, Zustandekommen des Vertrags

Ein vom Verkäufer erstelltes Angebot ist freibleibend und 30 Kalendertage gültig, sofern nicht anders angegeben. Der Verkäufer ist berechtigt, ein Angebot innerhalb von zwei Werktagen nach dessen Annahme durch den Kunden zu widerrufen. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot binden den Verkäufer nicht.

Die in einem Angebot angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer (MwSt.), Verpackungskosten und Transportkosten, sofern nicht anders angegeben.

Hat der Verkäufer Kosten für die Erstellung des Angebots aufwenden müssen, ist der Verkäufer berechtigt, sämtliche Kosten, die ihm zur Erstellung des Angebots entstanden sind, dem Kunden in Rechnung zu stellen.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde dem Angebot schriftlich zugestimmt hat, es sei denn, der Verkäufer widerruft sein Angebot oder erklärt sich schriftlich mit der Auftragsbestätigung des Kunden einverstanden. Der Verkäufer ist jederzeit berechtigt, einen Auftrag abzulehnen, beispielsweise wenn der Verkäufer durch die Ausführung des Auftrags gegen geistige Eigentumsrechte Dritter verstoßen würde. Hat der Kunde einen Antrag auf Zahlung nachträglich gemäß Artikel 21 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gestellt, kommt der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung der Annahme dieses Antrags durch den Verkäufer zustande.

Hat der Kunde das Angebot auf elektronischem Wege angenommen (beispielsweise durch Aufgabe einer Bestellung im Webshop des Verkäufers), bestätigt der Verkäufer unverzüglich auf elektronischem Wege den Eingang der Annahme des Angebots.

Der Verkäufer ist berechtigt, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen darüber zu informieren, ob der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie über alle Tatsachen und Faktoren, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags von Bedeutung sind. Hat der Verkäufer auf Grundlage dieser Prüfung berechtigte Gründe, den Vertrag nicht einzugehen, ist er berechtigt, eine elektronische Bestellung oder Anfrage unter Angabe von Gründen abzulehnen oder an die Ausführung besondere Bedingungen zu knüpfen.

Der Verkäufer behält sich das Recht vor, den Vertrag in Teilen auszuführen und den Vertrag in Teilen zu fakturieren.

Jeder Vertrag stellt eine eigenständige Transaktion dar; ein etwaiger Verzug des Verkäufers hat keinen Einfluss auf den Vertrag in Bezug auf andere Lieferungen.


3. Lieferzeit, Abnahme

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung ab Werk am Sitz des Verkäufers. Der Verkäufer wird angenommene Bestellungen mit angemessener Sorgfalt, jedoch innerhalb von 30 Tagen ausführen, sofern keine andere Lieferfrist vereinbart wurde. Die vereinbarte Lieferfrist gilt niemals als Fixtermin. Die vereinbarte Lieferfrist verlängert sich um den Zeitraum, während dessen der Verkäufer aufgrund höherer Gewalt an der Erfüllung seiner Verpflichtungen gehindert ist, wobei die Nichtverfügbarkeit der erforderlichen Materialien oder Rohstoffe ausdrücklich als höhere Gewalt gilt. Als höhere Gewalt gelten in jedem Fall alle Umstände, auf die der Verkäufer keinen Einfluss hat und die es dem Verkäufer erschweren oder unmöglich machen, die Produkte wie im Vertrag vorgesehen zu produzieren, zu beschaffen, zu verkaufen oder zu liefern.

Haben die Parteien vereinbart, dass der Verkäufer die Produkte beim Kunden anliefert, und verzögert sich die Lieferung oder kann eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden, erhält der Kunde hierüber spätestens 30 Tage nach Aufgabe der Bestellung Nachricht. In diesem Fall ist der Kunde berechtigt, den Vertrag kostenfrei zu kündigen. Im Falle einer Kündigung gemäß diesem Absatz erstattet der Verkäufer den vom Kunden gezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach der Kündigung.

Das Risiko von Beschädigung und/oder Verlust der Produkte trägt der Verkäufer bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Kunden oder einen zuvor benannten und dem Verkäufer bekannt gegebenen Vertreter, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Nimmt der Kunde die Produkte nicht vor Ablauf der letztlich vereinbarten Lieferfrist ab und/oder verweigert der Kunde die Produkte unberechtigt, ist der Verkäufer berechtigt, die Produkte auf Kosten des Kunden, einschließlich des Risikos einer Qualitätsminderung, darunter insbesondere, aber nicht ausschließlich, Abweichungen in Farbe und Qualität der Produkte, einzulagern oder einlagern zu lassen. Sämtliche Kosten, die dem Verkäufer im Zusammenhang mit der Einlagerung der Produkte entstanden sind oder entstehen werden, gehen zu Lasten des Kunden. Der Verkäufer ist berechtigt, die Produkte erst nach vollständiger Zahlung der Lagerkosten an den Kunden herauszugeben.


4. Qualität und Beschreibung

Der Verkäufer liefert die Produkte gemäß Beschreibung, Qualität und Menge, wie im Produktkonfigurator bzw. in der Auftragsbestätigung näher beschrieben. Der Produktkonfigurator kann in Bezug auf Farben eine andere Darstellung aufweisen als die Darstellung auf dem Bildschirm des Kunden. Es wird davon ausgegangen, dass dem Kunden dies bekannt ist und er dies akzeptiert. Die Freigabe des digitalen Proofs durch den Kunden gilt als Anerkennung, dass der Verkäufer die der Probe vorausgehenden Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt hat.

Der Verkäufer haftet nicht für Abweichungen, Fehler oder Mängel, die vom Kunden in freigegebenen oder korrigierten Proofs nicht erkannt wurden. Jede auf Wunsch des Kunden erstellte Probe wird zusätzlich zum vereinbarten Preis in Rechnung gestellt, sofern nicht ausdrücklich vereinbart wurde, dass die Kosten dieser Proben im Preis enthalten sind.

Abweichungen in den vom Verkäufer verwendeten Materialien und Halbfabrikaten, die gemäß den für die Lieferung dieser Materialien und Halbfabrikate geltenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen zulässig sind, gelten als Abweichungen von geringer Bedeutung. Die entsprechenden Bedingungen liegen beim Lieferanten zur Einsicht bereit. Der Verkäufer wird dem Kunden auf dessen Wunsch kostenlos ein Exemplar dieser Bedingungen zusenden.

Abweichungen zwischen dem gelieferten Produkt einerseits und dem ursprünglichen Entwurf, der Zeichnung, der Vorlage oder dem Modell bzw. dem Satz-, Druck- oder sonstigen Proof andererseits stellen keinen Grund für Beanstandung, Preisnachlass, Vertragsauflösung oder Schadensersatz dar, sofern sie von geringer Bedeutung oder branchenüblich sind.

Die vom Kunden zur Verfügung gestellten Originale werden sorgfältig behandelt. Für etwaige Schäden, die bei der Verarbeitung entstehen könnten, haftet der Verkäufer jedoch nicht. Hochgeladene Dateien werden nicht länger als einen Monat gespeichert.

Der Kunde hat davon auszugehen, dass verwendete Substrate in bestimmten Fällen nicht feuerhemmend sind. Ist Feuerhemmung erforderlich, obliegt es dem Kunden, dies dem Verkäufer im Voraus mitzuteilen. In diesem Fall wird der Verkäufer in Absprache versuchen, eine feuerhemmend zertifizierte Alternative zu finden.


5. Vom Kunden bereitgestellte Materialien und Anweisungen

Haben der Kunde und der Verkäufer vereinbart, dass der Kunde Materialien oder Produkte zur Bedruckung oder Verarbeitung anliefert, ist der Kunde verpflichtet, diese Anlieferung rechtzeitig und in einer für eine normale planmäßige Produktion geeigneten und ordnungsgemäßen Weise sicherzustellen. Der Kunde wird hierzu die Anweisungen des Verkäufers einholen.

Der Kunde ist verpflichtet, neben dem für die vereinbarte Leistung erforderlichen Material oder den erforderlichen Produkten auch eine für die jeweilige Verarbeitung angemessene Menge für Proben, Anlaufverluste usw. zu liefern. Der Kunde wird hierzu die Angaben des Verkäufers einholen. Der Kunde garantiert, dass der Verkäufer eine ausreichende Menge erhält. Als Nachweis des Erhalts gilt die vom Verkäufer bestätigte oder auf den Frachtpapieren angegebene Menge.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden erhaltenen Materialien oder Produkte vor der Bedruckung oder Verarbeitung auf ihre Eignung zu prüfen.

Der Verkäufer haftet nicht für die Nichterfüllung des Vertrags, sofern diese ihre Ursache in außergewöhnlichen oder für den Verkäufer vernünftigerweise nicht vorhersehbaren Verarbeitungsschwierigkeiten hat, die sich aus der Beschaffenheit der vom Kunden gelieferten Materialien oder Produkte ergeben, ebenso wenig wie für Abweichungen zwischen einem dem Verkäufer zunächst vorgelegten Muster und den später vom Kunden für die Auflage gelieferten Materialien oder Produkten.

Der Verkäufer übernimmt keine Gewähr für Eigenschaften wie Haltbarkeit, Haftung, Glanz, Farbe, Licht- oder Farbechtheit oder Abriebfestigkeit der Produkte, sofern der Kunde nicht spätestens bei Abschluss des Vertrags schriftlich Angaben über die Eigenschaften und die Art der von ihm gelieferten Materialien oder Produkte gemacht und keine ordnungsgemäßen Informationen über die angewandten Vorbehandlungen und Oberflächenbehandlungen erteilt hat.

Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, haftet der Verkäufer nicht für Ablösen, Kleben, Verschmieren, Veränderung von Glanz oder Farbe oder für Beschädigungen der vom Kunden erhaltenen und vom Verkäufer zu bedruckenden oder zu verarbeitenden Materialien und Produkte, sofern diese einer Vorbehandlung unterzogen wurden, etwa durch das Auftragen von Lack, Beschichtung, Firnis oder Antischmierpulver.

Der Kunde ist verpflichtet, den Verkäufer unverzüglich auf besondere Schwierigkeiten oder Gesundheitsrisiken bei der Bedruckung oder Verarbeitung der von ihm gelieferten Materialien oder Produkte hinzuweisen.

Der Verkäufer ist berechtigt, über Reste wie Schnittabfälle usw. der vom Kunden gelieferten Materialien oder Produkte zu verfügen, als wären sie sein Eigentum. Der Kunde ist auf Verlangen des Verkäufers verpflichtet, unbenutzte Materialien und Produkte sowie die genannten Reste auf eigene Kosten beim Verkäufer abzuholen.

6. Produktionsmittel und Zeichnungen des Verkäufers

Werden Artikel nach Zeichnungen, Mustern, Modellen oder sonstigen Angaben – im weitesten Sinne – hergestellt, die der Verkäufer vom Kunden erhält, garantiert der Kunde, dass durch die Herstellung und/oder Lieferung dieser Artikel keine Rechte des geistigen Eigentums Dritter verletzt werden, wie etwa Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster-, Design- oder sonstige Rechte Dritter. Der Kunde stellt den Verkäufer von sämtlichen diesbezüglichen Ansprüchen Dritter gegenüber dem Verkäufer frei.
Sollte ein Dritter aufgrund eines vermeintlichen Rechts, wie vorstehend beschrieben, Einwände gegen die Herstellung und/oder Lieferung erheben, ist der Verkäufer allein aus diesem Grund berechtigt, die Herstellung und/oder Lieferung unverzüglich einzustellen und Ersatz der entstandenen Kosten zu verlangen, unbeschadet seiner Ansprüche gegenüber dem Kunden auf weitergehenden Schadensersatz und ohne dass der Verkäufer dem Kunden gegenüber zu irgendeinem Schadensersatz verpflichtet ist.

Alle Zeichnungen, Skizzen, Grafiken, Muster, Modelle, Fotos, Druckproben usw., die zugunsten des Verkäufers erstellt werden und/oder dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, bleiben Eigentum des Verkäufers und dürfen weder ganz noch teilweise ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verkäufers vervielfältigt, verwendet, überlassen oder Dritten gezeigt werden. Sie sind auf erstes Anfordern unverzüglich an den Verkäufer zurückzugeben.

Alle vom Verkäufer hergestellten Gegenstände wie Produktionsmittel, Halbfabrikate und Hilfsmittel, insbesondere Satzarbeiten, Entwurfszeichnungen, Modelle, Arbeits- und Detailzeichnungen, Datenträger, Computerprogramme, Datenbestände, fotografische Aufnahmen, Lithografien, Klischees, Filme, Mikro- und Makromontagen, Druckplatten, Siebdruckformen, Tiefdruckzylinder, Schriften, Stanzmesser und -formen, (Folien-)Prägeformen, Stempelplatten sowie Peripheriegeräte, bleiben Eigentum des Verkäufers, auch wenn diese als gesonderte Position im Angebot, im Auftrag oder auf der Rechnung aufgeführt sind.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die in Absatz 3 dieses Artikels genannten Gegenstände an den Kunden herauszugeben.

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die in Absatz 3 dieses Artikels genannten Gegenstände für den Kunden aufzubewahren. Vereinbaren der Kunde und der Verkäufer, dass diese Gegenstände vom Verkäufer aufbewahrt werden, erfolgt dies für eine Dauer von höchstens sechs Monaten und ohne Gewährleistung des Verkäufers für die Eignung zur wiederholten Verwendung.


7. Prüfung der Produkte, Reklamationsfrist

Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferten Produkte zum Zeitpunkt der Lieferung zu überprüfen. Beanstandungen oder Reklamationen wegen Fehlmengen, Mängeln, Abweichungen von den angegebenen Spezifikationen oder äußerlich erkennbaren Abweichungen/Beschädigungen sind vom Kunden genau auf den von ihm unterzeichneten Frachtbriefen zu vermerken. Verspätete Reklamationen führen zum Erlöschen sämtlicher Rechte des Kunden.

Nicht sichtbare Mängel oder Fehlmengen sind spätestens innerhalb von acht (8) Tagen nach Entdeckung, jedoch innerhalb von zwei Monaten nach dem Lieferdatum, schriftlich per Einschreiben beim Verkäufer geltend zu machen. Reklamationen sind vom Kunden genau zu beschreiben.

Ohne Zustimmung des Verkäufers ist der Kunde nicht berechtigt, Produkte zurückzusenden, die seiner Ansicht nach Mängel aufweisen.


8. Preise

Erhöhen sich in dem Zeitraum zwischen dem Datum des Angebots und dem der Lieferung die Selbstkosten, etwa – jedoch nicht ausschließlich – infolge behördlicher Maßnahmen, Lohnerhöhungen oder Einfuhrabgaben, ist der Verkäufer berechtigt, den dem Kunden in Rechnung zu stellenden Preis entsprechend zu erhöhen. Der Kunde, der nicht in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes handelt (Verbraucher), ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn die Preisänderung innerhalb von drei Monaten nach Vertragsschluss erfolgt.

Der Verkäufer ist berechtigt, vom Kunden vor Lieferung der Produkte eine Vorauszahlung zu verlangen oder eine Sicherheit fordern zu lassen.

Offensichtliche Rechenfehler des Verkäufers können jederzeit von diesem berichtigt werden.


9. Zahlung

Alle Zahlungen sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Rechnungsdatum zu leisten, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Sofern der Kunde kein Verbraucher ist, hat er kein Recht auf Rabatt, Zurückbehaltung oder Aufrechnung.

Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht ordnungsgemäß nach, gerät er ohne weitere Mahnung oder Inverzugsetzung in Verzug. Ist der Kunde Verbraucher, gerät er erst dann in Verzug, wenn er schriftlich zur Zahlung aufgefordert wurde, ihm dabei eine angemessene Frist zur Erfüllung gesetzt wurde und die Zahlung innerhalb dieser Frist ausbleibt. Bei nicht fristgerechter Zahlung ist der Verkäufer berechtigt, sämtliche weiteren Lieferungen an den Kunden – sowohl aus dem Vertrag, auf den sich der Zahlungsrückstand bezieht, als auch aus anderen Verträgen – auszusetzen.

Der Verkäufer ist berechtigt, dem Kunden monatlich die gesetzlichen (Handels-)Zinsen auf den offenen Betrag ab dem Fälligkeitsdatum bis zur vollständigen Zahlung zu berechnen. Ein angefangener Kalendermonat gilt dabei als voller Kalendermonat.

Sämtliche Kosten der gerichtlichen und außergerichtlichen Beitreibung der Forderung(en) gehen zu Lasten des Kunden. Sofern der Kunde kein Verbraucher ist, werden diese Kosten auf 15 % des Rechnungsbetrags festgesetzt, unbeschadet des Rechts des Verkäufers, die tatsächlich entstandenen höheren Kosten vom Kunden zu verlangen.

Versucht der Kunde, eine Schuldenregelung mit seinen Gläubigern zu treffen, beantragt er die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, einen Zahlungsaufschub oder die Anwendung der Schuldenregulierung (WSNP), kommt es zu Pfändung, Liquidation, Abwicklung oder Auflösung des Unternehmens, oder geht die Kontrolle über das Unternehmen des Kunden im Sinne der SER-Fusionsrichtlinien auf einen oder mehrere Dritte über – unabhängig davon, ob diese Richtlinien auf den betreffenden Kontrollwechsel anwendbar sind –, ebenso im Falle des Todes, der Entmündigung oder der Aufhebung oder Herabsetzung eines vom Kreditversicherer des Verkäufers für den Kunden gewährten Kreditlimits, ist der Verkäufer berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen bzw. aufzulösen. In diesem Fall werden sämtliche Forderungen des Verkäufers gegenüber dem Kunden sofort fällig, unbeschadet des Rechts, weitergehenden Schadenersatz zu verlangen.

Löst der Verkäufer den Vertrag auf oder kündigt ihn, weil der Kunde für insolvent erklärt wird, ist der Verkäufer berechtigt, die von ihm an den Kunden verkauften Produkte aus der Insolvenzmasse zum Marktwert der Produkte zum Zeitpunkt des Rückkaufs zurückzukaufen.

Der Verkäufer ist jederzeit berechtigt, bei begründeten Zweifeln an der Kreditwürdigkeit des Kunden nach seiner Wahl entweder die Lieferung auszusetzen oder den Vertrag für die Zukunft als aufgelöst zu betrachten, sofern der Kunde nicht innerhalb einer vom Verkäufer festzulegenden Frist eine Sicherheit für die ordnungsgemäße und fristgerechte Zahlung der geschuldeten Beträge leistet. In beiden Fällen hat der Verkäufer Anspruch auf Schadenersatz für den nicht ausgeführten Teil des Auftrags. Auf Wunsch des Kunden können die Lieferungen gegen eine vom Verkäufer zu beurteilende Sicherheit fortgesetzt werden.


10. Eigentumsvorbehalt

Der Verkäufer behält sich das Eigentum an sämtlichen von ihm an den Kunden gelieferten oder noch zu liefernden Produkten vor, bis der Kaufpreis für alle diese Produkte vollständig bezahlt ist. Der Eigentumsvorbehalt erstreckt sich ebenfalls auf sämtliche Forderungen, die dem Verkäufer aus diesem Vertrag gegenüber dem Kunden zustehen.

Der Kunde ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Produkte mit der erforderlichen Sorgfalt aufzubewahren und als erkennbares Eigentum des Verkäufers zu kennzeichnen.

Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verkäufer nicht nach oder bestehen berechtigte Gründe zur Annahme, dass er diesen Verpflichtungen nicht nachkommen wird, ist der Verkäufer berechtigt, die unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Produkte ohne Einschaltung Dritter – einschließlich, aber nicht beschränkt auf Gerichte – zurückzunehmen. Der Kunde erteilt dem Verkäufer hierzu die Erlaubnis, die betreffenden Produkte in Besitz zu nehmen sowie die Räumlichkeiten zu betreten, in denen sich diese Produkte befinden oder die Zugang hierzu gewähren.

Der Kunde ist verpflichtet, den Verkäufer unverzüglich schriftlich darüber zu informieren, wenn Dritte Rechte an den Produkten geltend machen, die unter Eigentumsvorbehalt des Verkäufers stehen.

Der Kunde ist verpflichtet, die Produkte für die Dauer des Eigentumsvorbehalts gegen Brand-, Explosions- und Wasserschäden sowie gegen Diebstahl zu versichern und dem Verkäufer die Versicherungspolicen auf erstes Anfordern zur Einsicht vorzulegen.

Solange das Eigentum an den Produkten nicht auf den Kunden übergegangen ist, ist es diesem nicht gestattet, die gelieferten Produkte an Dritte zu übertragen, zu verpfänden, anderweitig zu belasten, zu veräußern oder in Gebrauch zu überlassen, gleich aus welchem Rechtsgrund, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

Nimmt der Verkäufer Produkte aufgrund dieses Artikels zurück, wird er – sofern erforderlich – eine Gutschrift erstellen. Die Produkte werden dann zum Marktwert der Produkte zum Zeitpunkt der Rücknahme gutgeschrieben. Der Kunde ist verpflichtet, eine etwaige Wertminderung der Produkte zu ersetzen.

Verkauft der Kunde die Produkte an einen Dritten weiter und ist der Kaufpreis für diese Produkte noch nicht oder nicht vollständig bezahlt, ist der Kunde auf Verlangen des Verkäufers verpflichtet, die Forderung gegenüber diesem Dritten an den Verkäufer abzutreten oder zu verpfänden.

11. Höhere Gewalt

Unter höherer Gewalt wird in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen jede vom Willen des Verkäufers unabhängige Tatsache verstanden – auch wenn diese zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bereits vorhersehbar war –, die die Erfüllung des Vertrages dauerhaft oder vorübergehend verhindert, sowie, soweit darunter nicht bereits begriffen, (Bürger-)Krieg, Kriegsgefahr, (Arbeits-)Streik, Aussperrung, Transportschwierigkeiten, Brand und sonstige schwerwiegende Störungen im Betrieb des Verkäufers oder seiner Lieferanten sowie Leistungsstörungen der Zulieferer des Verkäufers.

Kann der Verkäufer seine Verpflichtungen infolge höherer Gewalt nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllen, werden diese Verpflichtungen ausgesetzt, bis der Verkäufer wieder in der Lage ist, den Vertrag in der vereinbarten Weise zu erfüllen.

Hat der Verkäufer beim Eintritt der höheren Gewalt seine Verpflichtungen bereits teilweise erfüllt oder kann er diese nur teilweise erfüllen, ist der Verkäufer berechtigt, den bereits gelieferten bzw. lieferbaren Teil gesondert in Rechnung zu stellen. Der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet, diese Rechnung zu begleichen, als handele es sich um einen gesonderten Vertrag.

Ist der Verkäufer infolge eines in Absatz 1 dieses Artikels beschriebenen Ereignisses innerhalb einer angemessenen Frist nicht in der Lage, seine Verpflichtungen gegenüber dem Kunden zu erfüllen, sind sowohl der Verkäufer als auch der Kunde berechtigt, den zwischen ihnen bestehenden Vertrag aufzulösen, ohne dass der Verkäufer dem Kunden gegenüber zu irgendeinem Schadensersatz im Zusammenhang mit der Auflösung verpflichtet ist.


12. Haftung

Die Haftung des Verkäufers für sämtliche Schäden und Kosten, die verursacht wurden oder unmittelbar mit einer zurechenbaren Vertragsverletzung bei der Ausführung des Vertrages oder mit einer unerlaubten Handlung des Verkäufers zusammenhängen, ist jederzeit auf die Nachbesserung der mangelhaften Produkte bzw. auf deren Ersatz beschränkt. Der Kunde hat nur dann Anspruch auf Ersatz, wenn eine Nachbesserung des Produktes nicht möglich ist.

In jedem Fall ist die Haftung des Verkäufers auf den Netto-Rechnungsbetrag der betreffenden Lieferung begrenzt.

Der Verkäufer haftet niemals für indirekte Schäden und Kosten, einschließlich – jedoch nicht beschränkt auf – Produktionsausfälle, entgangenen Gewinn und sonstige indirekte wirtschaftliche Schäden, Transportkosten, Stillstandsschäden, Schäden Dritter, betriebliche Verluste, Verlust von Produktionszeit und entgangene Chancen.

Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, die durch sein Personal oder durch vom Verkäufer bei der Lieferung der Produkte eingeschaltete Lieferanten oder sonstige Dritte verursacht werden.

Der Verkäufer haftet nicht für Schäden, die Folge unrichtiger vom Kunden erteilter Informationen sind. Ebenso haftet der Verkäufer nicht für Druck- oder Schreibfehler in Abbildungen, Broschüren oder auf Websites. Der Verkäufer haftet nicht für die Beständigkeit des Produkts bei Einwirkung von Feuchtigkeit, extremer UV-Strahlung oder anderen extremen Umwelteinflüssen. Bei der Herstellung der Produkte Fine-Art Plexiglas und Fine-Art Aluminium kann der Verkäufer kein zu 100 % staubfreies Ergebnis garantieren.

Im Falle eines Transportschadens haftet der Verkäufer nicht, wenn der Käufer den ordnungsgemäßen Empfang quittiert hat. Der Verkäufer weist den Kunden hierauf zusätzlich ausdrücklich mittels eines gut sichtbaren Aufklebers auf der Lieferung/Verpackung hin.

Der Verkäufer haftet nicht, wenn der Kunde die Gebrauchsanweisungen der Produkte, einschließlich – jedoch nicht beschränkt auf – Sicherheitsvorschriften und Lagerhinweise, nicht beachtet.

Der Kunde stellt den Verkäufer von sämtlichen Ansprüchen Dritter auf Schadenersatz frei, für die die Haftung des Verkäufers in diesen Bedingungen im Verhältnis zum Kunden ausgeschlossen ist.

Die Bestimmungen der Absätze 1 bis einschließlich 4 dieses Artikels finden keine Anwendung, wenn der Kunde Verbraucher ist.


13. Geistige Eigentumsrechte

Dem Kunden ist bekannt, dass an den im Rahmen des Vertrages gelieferten Produkten, Modellen, Mustern, Logos, Broschüren, Abbildungen u. Ä. sowie an deren Ableitungen geistige Eigentumsrechte, einschließlich Urheberrechte, sowohl des Verkäufers selbst als auch Dritter bestehen können, die der Kunde zu respektieren hat und nicht verletzen darf.

Dem Kunden ist es ausdrücklich untersagt, diese Unterlagen, Materialien und/oder Produkte sowie Werbematerialien zu anderen Zwecken zu verwenden, zu vervielfältigen, zu veröffentlichen, Dritten zur Verfügung zu stellen oder auf sonstige Weise zu nutzen, als dies im Vertrag zwischen dem Verkäufer und dem Kunden bestimmt ist, es sei denn, der Verkäufer hat hierzu ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Durch den Kauf eines Kunstfotos vom Verkäufer erwirbt der Kunde lediglich das Eigentum an der beweglichen Sache. Der Verkäufer bleibt jederzeit Inhaber sämtlicher geistiger Eigentumsrechte in Bezug auf das Kunstfoto. Dem Kunden ist es nicht gestattet, die Produkte des Verkäufers, einschließlich Kunstfotos, zu vervielfältigen, zu vermieten, öffentlich auszustellen oder für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Der Verkauf der Produkte ist dem Kunden jedoch gestattet.

Erhält der Kunde Kenntnis von einer Verletzung eines industriellen oder geistigen Eigentumsrechts wie vorstehend beschrieben, hat er dies dem Verkäufer unverzüglich mitzuteilen.

Bei Verstoß gegen die Bestimmungen dieses Artikels verwirkt der Kunde gegenüber dem Verkäufer eine sofort fällige Vertragsstrafe in Höhe von € 50.000,–, unbeschadet des Rechts des Verkäufers auf Erfüllung und/oder Geltendmachung des tatsächlichen Schadens.

Durch die Erteilung eines Auftrags zur Vervielfältigung oder Reproduktion von durch das Urheberrechtsgesetz oder ein sonstiges Eigentumsrecht geschützten Gegenständen erklärt der Kunde, dass keine Urheberrechte Dritter verletzt werden, und stellt den Verkäufer außergerichtlich und gerichtlich von sämtlichen – sowohl finanziellen als auch sonstigen – Folgen frei, die aus der Vervielfältigung oder Reproduktion resultieren. Auch wenn aus der Vervielfältigung oder Reproduktion finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Urheber oder dessen Rechtsnachfolgern entstehen, gehen diese zu Lasten des Kunden.


14. Sonstiges

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind in niederländischer Sprache abgefasst. Bei Übersetzung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in eine andere Sprache gilt die niederländische Fassung als maßgeblich; die verwendeten Begriffe sind im Kontext des niederländischen Rechtssystems zu lesen und zu verstehen.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen können ausschließlich schriftlich geändert werden. Dies gilt auch für das Erfordernis der Schriftform selbst.

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen in vollem Umfang wirksam. In diesem Fall werden die Parteien die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die Zweck und Inhalt dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen entspricht und dabei möglichst wenig von der unwirksamen Bestimmung abweicht.


15. Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

Auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie auf sämtliche Angebote und Verträge zwischen dem Verkäufer und dem Kunden findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung. Die Anwendbarkeit des Wiener Kaufrechts wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Ausschließlich zuständig für die Entscheidung über Streitigkeiten, die sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder einem Vertrag ergeben, ist das Gericht Overijssel (Almelo). Der Verkäufer ist jedoch berechtigt, den Kunden auch vor dem zuständigen Gericht an dessen Wohnsitz zu verklagen.

HOOFDSTUK II: WEBSHOP

Im Falle einer Bestellung im Webshop des Verkäufers gilt neben den Bestimmungen in Kapitel I das in diesem Kapitel II dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen Geregelte. Im Falle eines Widerspruchs zwischen Kapitel I und Kapitel II haben die Bestimmungen dieses Kapitels II Vorrang.


16. Bedenkzeit / Widerrufsrecht

Im Falle eines über den Webshop des Verkäufers geschlossenen Verbraucherkaufs hat der Kunde das Recht, (einen Teil der) gelieferten Waren innerhalb einer Bedenkzeit von 14 Kalendertagen ohne Angabe von Gründen zurückzugeben.

Die in Absatz 1 genannte Bedenkzeit beginnt am Tag, nachdem der Kunde oder ein zuvor vom Kunden benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Ware erhalten hat, oder:

  • wenn der Kunde im Rahmen einer Bestellung mehrere Waren bestellt hat: an dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die letzte Ware erhalten hat;

  • wenn die Lieferung einer Ware aus mehreren Sendungen oder Teilen besteht: an dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter die letzte Sendung oder das letzte Teil erhalten hat;

Das Widerrufsrecht gilt jedoch nicht für:

  • bei Verträgen über die regelmäßige Lieferung von Waren über einen bestimmten Zeitraum: an dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter das erste Produkt erhalten hat;

  • Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden, beispielsweise Maßanfertigungen, oder die eindeutig persönlicher Natur sind;

  • Dienstleistungsverträge nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung, und nur sofern mit der Ausführung mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Kunden begonnen wurde und der Kunde erklärt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Verkäufer den Vertrag vollständig erfüllt hat.

Dies bedeutet, dass der Kunde die vom Verkäufer auf Wunsch des Kunden hergestellten Produkte, nämlich personalisierte Fotoprodukte, nicht widerrufen kann.


17. Pflichten des Kunden während der Bedenkzeit

Während der Bedenkzeit hat der Kunde sorgfältig mit der Ware und der Verpackung umzugehen. Er darf die Ware nur insoweit auspacken oder benutzen, wie dies erforderlich ist, um die Art, die Eigenschaften und die Funktionsweise der Ware festzustellen. Maßgeblich ist hierbei, dass der Kunde die Ware nur so handhaben und prüfen darf, wie er dies in einem Ladengeschäft tun dürfte.

Der Kunde haftet für eine Wertminderung der Ware, die durch einen Umgang mit der Ware verursacht wird, der über das in Absatz 1 Zulässige hinausgeht.


18. Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden und Kosten

Macht der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, hat er dies innerhalb der Bedenkzeit mittels des Muster-Widerrufsformulars oder auf andere eindeutige Weise dem Verkäufer mitzuteilen.

So schnell wie möglich, jedoch spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag nach der in Absatz 1 genannten Mitteilung, hat der Kunde die Ware zurückzusenden oder sie dem Verkäufer oder einem von ihm Bevollmächtigten zu übergeben.

Der Kunde hat die Ware mit sämtlichem gelieferten Zubehör, sofern dies vernünftigerweise möglich ist, im Originalzustand und in der Originalverpackung sowie gemäß den vom Verkäufer erteilten Anweisungen zurückzusenden.

Das Risiko und die Beweislast für die richtige und rechtzeitige Ausübung des Widerrufsrechts liegen beim Kunden. Der Kunde hat zu beweisen, dass die gelieferte Ware rechtzeitig zurückgesandt wurde, beispielsweise durch einen Nachweis der Postaufgabe.

Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware trägt der Kunde.

Widerruft der Kunde, nachdem er zuvor ausdrücklich verlangt hat, dass die Dienstleistung während der Bedenkzeit beginnen soll, schuldet der Kunde dem Verkäufer einen Betrag, der dem Anteil der Verpflichtung entspricht, den der Verkäufer zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erfüllt hat, im Verhältnis zur vollständigen Erfüllung der Verpflichtung.


19. Pflichten des Verkäufers bei Widerruf

Der Verkäufer erstattet alle vom Kunden geleisteten Zahlungen, einschließlich etwaiger vom Verkäufer berechneter Lieferkosten für die zurückgesandte Ware, unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, an dem der Kunde dem Verkäufer den Widerruf mitteilt. Sofern der Verkäufer nicht anbietet, die Ware selbst abzuholen, darf er mit der Rückzahlung warten, bis er die Ware erhalten hat oder der Kunde den Nachweis erbracht hat, dass er die Ware zurückgesandt hat, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt.

Bei Rückgabe des gesamten Kaufs wird dem Kunden der vollständige Kaufbetrag einschließlich eventuell berechneter Versand- und/oder Zahlungskosten zurückerstattet. Die Kosten der Rücksendung trägt der Kunde. Bei Rückgabe nur eines Teils der Ware wird lediglich der Kaufwert der zurückgesandten Ware erstattet.

Der Verkäufer verwendet für die Rückzahlung dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, der Kunde stimmt ausdrücklich einer anderen Zahlungsart zu.

Hat der Kunde eine teurere Versandart als die günstigste Standardlieferung gewählt, ist der Verkäufer nicht verpflichtet, die zusätzlichen Kosten für die teurere Versandart zu erstatten.

Die Rücksendung der Ware erfolgt vollständig auf Rechnung und Risiko des Kunden.


20. Beschwerdeverfahren

Beschwerden über die Durchführung des Vertrages sind innerhalb angemessener Frist nach Feststellung der Mängel vollständig und klar beschrieben beim Verkäufer einzureichen. Beschwerden können gemeldet werden an: info@wandkraft.com.

Beim Verkäufer eingereichte Beschwerden werden innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Eingangsdatum beantwortet. Erfordert eine Beschwerde voraussichtlich eine längere Bearbeitungszeit, antwortet der Verkäufer innerhalb der Frist von 14 Tagen mit einer Eingangsbestätigung und einer Angabe, wann der Kunde mit einer ausführlicheren Antwort rechnen kann.

Der Kunde hat dem Verkäufer in jedem Fall eine Frist von mindestens 4 Wochen einzuräumen, um die Beschwerde einvernehmlich zu lösen. Nach Ablauf dieser Frist entsteht ein Streitfall, der für das Streitbeilegungsverfahren geeignet ist.

Eine Beschwerde über ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Service des Verkäufers kann ebenfalls über ein Beschwerdeformular auf der Website von WebwinkelKeur über diesen Link eingereicht werden. Die Beschwerde wird dann sowohl an den Verkäufer als auch an das Webshop-Gütesiegel weitergeleitet. Kann die Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, entsteht ein Streitfall, der für das Streitbeilegungsverfahren geeignet ist.


21. Streitfälle – Stiftung Webshop Keurmerk

Ist der Webshop Mitglied von WebwinkelKeur und können Beschwerden nicht einvernehmlich gelöst werden, hat sich der Verbraucher an WebwinkelKeur (www.webwinkelkeur.nl) zu wenden; diese Stelle wird kostenlos vermitteln. Prüfen Sie, ob dieser Webshop eine gültige Mitgliedschaft besitzt, unter: https://www.webwinkelkeur.nl/ledenlijst/.

Kommt anschließend keine Lösung zustande, hat der Verbraucher die Möglichkeit, seine Beschwerde durch die von WebwinkelKeur eingesetzte unabhängige Schlichtungskommission behandeln zu lassen. Die Entscheidung dieser Kommission ist bindend, und sowohl Unternehmer als auch Verbraucher erklären sich mit dieser bindenden Entscheidung einverstanden. Mit der Anrufung dieser Schlichtungskommission sind Kosten verbunden, die vom Verbraucher an die betreffende Kommission zu zahlen sind.


22. Branchengarantie Stiftung Webshop Keurmerk

Die Stiftung Webshop Keurmerk garantiert die Einhaltung der bindenden Empfehlungen der Schlichtungskommission Webshop durch ihre Mitglieder, es sei denn, das Mitglied entscheidet sich, das bindende Gutachten innerhalb von zwei Monaten nach dessen Versendung gerichtlich überprüfen zu lassen. Diese Garantie lebt wieder auf, wenn das bindende Gutachten nach gerichtlicher Überprüfung aufrechterhalten bleibt und das entsprechende Urteil rechtskräftig geworden ist.

Bis zu einem Höchstbetrag von € 10.000,– pro bindender Entscheidung wird dieser Betrag von der Stiftung Webshop Keurmerk an den Kunden ausgezahlt. Bei Beträgen über € 10.000,– pro bindender Entscheidung werden € 10.000,– ausgezahlt. Für den darüber hinausgehenden Betrag besteht für die Stiftung Webshop Keurmerk eine Bemühensverpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass das Mitglied die bindende Entscheidung erfüllt.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieser Garantie ist, dass der Kunde einen schriftlichen Antrag bei der Stiftung Webshop Keurmerk stellt und seine Forderung gegenüber dem Verkäufer an die Stiftung Webshop Keurmerk abtritt. Übersteigt die Forderung gegenüber dem Verkäufer € 10.000,–, wird dem Kunden angeboten, seine Forderung insoweit, als sie den Betrag von € 10.000,– übersteigt, an die Stiftung Webshop Keurmerk abzutreten, woraufhin diese Organisation die Zahlung in eigenem Namen und auf eigene Kosten gerichtlich geltend machen wird, um den Kunden zu befriedigen.

HOOFDSTUK III: ZAHLUNG IM NACHHINEIN

Im Falle einer Bestellung im Webshop des Verkäufers, bei der der Kunde die Zahlung im Nachhinein wählt, gilt neben den Bestimmungen der Kapitel I und II das in diesem Kapitel III dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen Geregelte. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den vorgenannten Kapiteln und diesem Kapitel III hat Kapitel III Vorrang.

Nutzt der Kunde den Zahlungsdienst „Zahlung im Nachhinein“ des Verkäufers, erklärt sich der Kunde mit den Zahlungsbedingungen der Arvato Finance B.V., handelnd unter dem Namen AfterPay, einverstanden. Der Verkäufer ist nicht verantwortlich oder haftbar für den Inhalt der Zahlungsbedingungen von AfterPay.


ZAHLUNGSBEDINGUNGEN FÜR VERBRAUCHER

Annahme- und Zahlungsbedingungen der Arvato Finance B.V., handelnd unter dem Namen AfterPay
(Version 3.0, Mai 2018)

Die vorliegenden Vertragsbedingungen gelten für den Besuch der Website von AfterPay durch den Kunden, den Antrag des Kunden auf Zahlung im Nachhinein sowie dessen Prüfung und – nach Genehmigung des Antrags – für die Nutzung des Zahlungsdienstes „Zahlung im Nachhinein“ von AfterPay.


Artikel 1 Prüfung des Antrags

1.1. Du hast eine Bestellung aufgegeben und dich für die Zahlung über den Zahlungsdienst „Zahlung im Nachhinein“ (AfterPay) der Arvato Finance B.V., handelnd unter dem Handelsnamen AfterPay (nachfolgend „AfterPay“), entschieden. Deine Wahl führt nicht unmittelbar zu einem Vertrag mit dem Händler, der dir die Zahlung über AfterPay ermöglicht. Der Händler und AfterPay behalten sich ausdrücklich das Recht vor, deinen Antrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Dies hängt vom Ergebnis der Prüfung deiner Daten ab.

1.2. Das Ergebnis der Prüfung wird dir nach Möglichkeit sofort online angezeigt und gibt an, ob dein Antrag genehmigt, nicht genehmigt oder vorläufig genehmigt wurde. Diese vorläufige Genehmigung ist grundsätzlich lediglich das Ergebnis einer Datenprüfung. Auf Wunsch kannst du hierüber eine schriftliche Mitteilung mit Begründung erhalten. Du kannst außerdem nach einem Werktag telefonisch Kontakt mit dem Kundenservice von AfterPay aufnehmen.

1.3. AfterPay kann innerhalb eines Werktages nach der anfänglichen vorläufigen Genehmigung deines Antrags auf Zahlung mit AfterPay diese Genehmigung in eine Ablehnung umwandeln und damit die Nutzung der Zahlung mit AfterPay verweigern. Die vorläufige Genehmigung beruht darauf, dass die Zustimmung zunächst ausschließlich das Ergebnis einer begrenzten Datenprüfung ist.

1.4. Jeder Händler ist berechtigt, dich als Verbraucher beim Zustandekommen eines Kaufvertrages zu prüfen. Hierzu nutzt der Händler AfterPay, sofern du dich für die Zahlung mit AfterPay entscheidest. Hierfür sind die folgenden Angaben erforderlich:

  1. Die Namens-, Adress- und Kontaktdaten. Diese Adresse darf kein Postfach sein und muss in den Niederlanden liegen;

  2. Die Eintragungsnummer im Handelsregister der Handelskammer, sofern du über dein Unternehmen (Einzelunternehmen/VOF/Personengesellschaft) kaufst;

  3. Wenn du als Einzelunternehmen, offene Handelsgesellschaft oder Gesellschaft bürgerlichen Rechts zahlen möchtest, musst du außerdem die Namen des Inhabers bzw. der Gesellschafter angeben, die das Unternehmen rechtsgültig vertreten;

  4. Die Bankverbindung, mit der du AfterPay bezahlen wirst (im Falle einer einmaligen Einzugsermächtigung).

1.5. Um mit AfterPay zahlen zu können, musst du die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Du verfügst über eine Rechnungs- und Lieferadresse in den Niederlanden. Diese Adresse darf kein Postfach sein;

  • Du bist nicht für insolvent erklärt worden, befindest dich nicht im Zahlungsaufschub, stehst nicht unter Vormundschaft oder Betreuung und es wurde kein entsprechender Antrag gestellt. Ebenso befindest du dich nicht in einer Situation, in der du deine Schulden nicht mehr fristgerecht begleichst;

  • Du bist verfügungsberechtigt oder wirst von einer Person vertreten, die dich rechtsgültig vertreten darf und befugt ist, in deinem Namen zu handeln;

  • Der Bestellwert liegt nicht unter oder über dem Betrag, den der Händler dir für die Zahlung im Nachhinein gestattet;

  • Durch die Bereitstellung deiner Daten zur Nutzung der Zahlungslösung AfterPay erteilst du ausdrücklich deine Zustimmung zur Verarbeitung dieser Daten, damit AfterPay deine Kreditwürdigkeit ordnungsgemäß und sorgfältig prüfen und mitteilen kann, ob dein Zahlungsantrag (vorläufig) genehmigt wurde;

  • Mit diesem Antrag auf Zahlung über AfterPay erklärst du, dass du in der Lage bist und sein wirst, die aus deiner Bestellung resultierenden Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht durch Zahlung an AfterPay in Heerenveen zu erfüllen.


Artikel 2 Zahlungsweise

2.1. Deine Entscheidung für die Zahlung über den Zahlungsdienst AfterPay von AfterPay bedeutet nach Annahme deines Antrags, dass die Rechte hinsichtlich des von dir geschuldeten Betrags aus deiner Bestellung vom Händler auf AfterPay übertragen werden. Das bedeutet, dass du nach Annahme durch AfterPay nur noch mit schuldbefreiender Wirkung an AfterPay zahlen kannst. AfterPay sendet dir hierfür eine Rechnung mit dem geschuldeten Betrag, getrennt von der Lieferung der Bestellung. Die Rechnung kann digital per E-Mail oder über das standardisierte europäische Lastschriftverfahren erfolgen. Zahlst du an eine andere Stelle als AfterPay, bleibt deine Zahlungsverpflichtung gegenüber AfterPay bestehen. In diesem Fall musst du gegebenenfalls erneut zahlen, nämlich an AfterPay in Heerenveen.

2.2. AfterPay behält sich das Recht vor, – soweit gesetzlich zulässig – etwaige Zahlungskosten und/oder sonstige Kosten im Falle der Rücksendung der Bestellung nicht zu erstatten.

2.3. Entscheidest du dich für den Zahlungsdienst AfterPay in Kombination mit dem Lastschriftverfahren, ermächtigst du AfterPay ausdrücklich, die (Liefer-)Kosten automatisch von dem von dir angegebenen Bankkonto einzuziehen. Die Zahlung gilt als schuldbefreiend, sobald der Einzug erfolgreich durchgeführt wurde und die Widerrufsfrist abgelaufen ist. Nach Annahme deines Antrags erhältst du eine Vorankündigung der Lastschrift, die dir 5 Tage vor dem Einzug zugesandt wird. Mit der Wahl des Zahlungsdienstes AfterPay erklärst du dich mit dieser Frist von 5 Tagen einverstanden.

2.4. AfterPay ist berechtigt, dieselben Rechte auszuüben, die der Händler aus der Bestellung dir gegenüber ausüben kann bzw. konnte.

2.5. AfterPay ist jederzeit berechtigt, die Forderung gegen dich einseitig an einen Dritten zu übertragen.


Artikel 3 Kosten des Zahlungsauftrags

3.1. Etwaige (bankseitige) Bearbeitungskosten von Zahlungsaufträgen gehen zu deinen Lasten und auf dein Risiko.

3.2. Wählst du die Zahlung per europäischem Lastschriftverfahren, hast du für ausreichende Deckung auf dem angegebenen Bankkonto zu sorgen. Kann der geschuldete Betrag nicht eingezogen werden, kann AfterPay Kosten (Erhöhungen) berechnen. Dies kannst du durch rechtzeitige Zahlung vermeiden. Gelingt AfterPay der Einzug auch nach Eintritt des Verzugs nicht, wird die Forderung an ein Inkassounternehmen übergeben und es werden höhere Kosten (außergerichtliche Inkassokosten) berechnet.

3.3. Bis einen Tag vor der Lastschrifttransaktion kannst du den Lastschriftauftrag gesetzlich widerrufen. In diesem Fall findet Artikel 6.1 Anwendung und AfterPay kann zusätzlich zu den in Artikel 6 genannten Kosten weitere Kosten berechnen.


Artikel 4 Zahlungsfrist

Deine Zahlung muss innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum bei AfterPay eingegangen sein, sofern nicht schriftlich eine andere Frist vereinbart wurde.


Artikel 5 Adressänderung

Du bist verpflichtet, AfterPay über jede (E-Mail-)Adressänderung zu informieren. Solange AfterPay keine Adressänderung erhalten hat, giltst du als unter der zuletzt bei AfterPay bekannten Adresse ansässig. Adressänderungen sind per E-Mail oder schriftlich an den Kundenservice der Arvato Finance B.V. h/o AfterPay, Postfach 434, 8440 AK Heerenveen, Telefon 020 7230 270, mitzuteilen. Für ein Telefongespräch mit AfterPay fallen lediglich die Kosten deines Telefonanbieters an.


Artikel 6 Verzug

6.1. Zahlst du nicht innerhalb der in Artikel 4 genannten Frist, wird der geschuldete Betrag sofort fällig und du gerätst ohne weitere Mahnung in Verzug.

6.2. Zahlst du nicht innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, sendet AfterPay dir eine Erinnerung. Reagierst du hierauf nicht, folgt eine zweite schriftliche Erinnerung und der geschuldete Betrag wird um Verwaltungskosten erhöht. Erfolgt auch dann keine Zahlung und muss AfterPay eine Zahlungsaufforderung versenden, werden die Verwaltungskosten erneut erhöht.

6.3. Ab dem Zeitpunkt des Verzugs ist AfterPay berechtigt, die gesetzlichen Zinsen pro Monat auf den geschuldeten Betrag zu berechnen. Zudem bist du Verwaltungskosten gemäß dem Gesetz über Inkassokosten sowie sämtliche angemessenen Kosten zur Erlangung der Zahlung – außergerichtlich und gerichtlich – schuldig. AfterPay ist berechtigt, bei Lastschrift oder einmaliger Einzugsermächtigung den Gesamtbetrag einschließlich Kosten und Zinsen automatisch vom Bankkonto einzuziehen. Der Mindestbetrag für außergerichtliche Inkassokosten beträgt € 40,–.

6.4. Sind infolge einer dir zurechenbaren Pflichtverletzung Kosten entstanden, werden von dir geleistete Zahlungen zunächst auf diese Kosten angerechnet. Erst nachdem diese vollständig beglichen sind, werden Zahlungen auf den ursprünglich geschuldeten Betrag angerechnet.


Artikel 7 Schutz personenbezogener Daten natürlicher Personen und Datennutzung

AfterPay respektiert die Privatsphäre jeder Person und behandelt Informationen natürlicher Personen vertraulich. AfterPay verarbeitet personenbezogene Daten zur Identitätsfeststellung, zur Prüfung der Möglichkeit der Zahlung im Nachhinein, aus administrativen Gründen, zur Betrugsbekämpfung, zur Risikoprüfung, zur Verhinderung von Geldwäsche sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen. Personenbezogene Daten sind Informationen, die direkt oder indirekt auf dich zurückgeführt werden können.

Beispiele für personenbezogene Daten, die AfterPay verarbeiten darf, sind:

  • Kontaktinformationen: Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Telefonnummer

  • Zahlungsinformationen: Rechnungsdaten, Bankverbindung

  • Finanzielle Informationen: negative Zahlungshistorie, WSNP-Meldung

  • Informationen über Waren/Dienstleistungen: Details deiner Bestellung

  • Historische Informationen: deine Bestellhistorie bei AfterPay

Die von dir bereitgestellten Daten können erneut verwendet und an Kreditauskunfteien sowie Unternehmen zur Geldwäscheprüfung weitergegeben werden, um deine Kreditwürdigkeit zu prüfen und deine Identität zu bestätigen, bevor du AfterPay nutzen kannst.

Hast du AfterPay bereits zuvor genutzt, können Daten aus administrativen Gründen gespeichert sein. Soweit möglich nutzt AfterPay diese Daten zur Identitätsbestätigung und zur Vereinfachung der Nutzung von AfterPay. AfterPay nutzt elektronische Kommunikationsmittel (E-Mail, SMS), um mit dir in Kontakt zu treten. Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung deiner personenbezogenen Daten. Anfragen kannst du an privacy@afterpay.nl richten.

Deine personenbezogenen Daten können an den Webshop, bei dem du bestellt hast (aus administrativen Gründen), sowie an Behörden oder staatliche Stellen weitergegeben werden, sofern AfterPay hierzu verpflichtet ist. AfterPay darf personenbezogene Daten zudem mit anderen Unternehmen innerhalb der Arvato Financial Solutions Group teilen.

AfterPay ist verantwortlich für die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten und verweist für eine vollständige Beschreibung auf die Datenschutzerklärung. Mit der Zustimmung zu diesen Bedingungen erklärst du dich zugleich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Artikel 8 Cookies

AfterPay verwendet Cookies auf seiner Website. Cookies sind kleine Dateien, die vorübergehend auf deiner Festplatte gespeichert werden und Informationen über die Nutzung der Website von AfterPay erfassen. Dadurch kann dein Computer bei einem erneuten Besuch automatisch erkannt werden. Abhängig von deinen Einstellungen kann dein Browser Cookies automatisch akzeptieren. Du kannst deine Browsereinstellungen jederzeit ändern und die Website von AfterPay auch ohne Cookies nutzen.


Artikel 9 Haftung

9.1. AfterPay haftet ausschließlich für Schäden, die auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind oder die aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften zu ihrem Risiko gehören. AfterPay haftet niemals für Folgeschäden, betriebliche Schäden, indirekte Schäden oder entgangenen Gewinn bzw. Umsatz.

9.2. Ist AfterPay aus irgendeinem Grund zum Schadensersatz verpflichtet, ist dieser stets auf den Rechnungswert des Produkts oder der Dienstleistung begrenzt, durch die der Schaden verursacht wurde.


Artikel 10 Anwendbares Recht und zuständiges Gericht

Auf die Dienstleistungen von AfterPay und alle von ihr geschlossenen Verträge findet niederländisches Recht Anwendung. Streitigkeiten werden dem zuständigen Gericht in Nord-Niederlande vorgelegt, sofern das Gesetz nicht ausdrücklich ein anderes Gericht als zuständig bestimmt.